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Dienstag 15. Mai 2018 06:00Alter: 10 days
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Indonesien: Beten für die Opfer und das Land

Bei Terroranschlägen auf christliche Kirchen in Indonesien wurden am vergangenen Sonntag 13 Personen getötet und 40 Menschen verletzt. Thomas Kemper, Generalsekretär der weltweiten Missionsbehörde der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), reagiert in einer Stellungnahme und fordert zum Gebet auf.

«Wir beten für die Familien der Getöteten ... und für die schnelle Genesung der 40 Personen, die Berichten zufolge verwundet wurden», heisst es in der Stellungnahme. Medienberichten zufolge waren die Anschläge am vergangenen Sonntag die Tat einer Familie. Erstmals bekannte sich die Terromiliz IS zu einem Anschlag in Indonesien.

 

Religiöse Minderheiten schützen
Nicht zum ersten Mal kam es in dem überwiegend muslimischen Land zu terroristischen Aktionen gegen Christ/innen. «Wir appellieren an die zivilen Behörden auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene in Indonesien, Massnahmen zum Schutz religiöser Minderheiten zu ergreifen», schreibt Kemper in seiner Stellungnahme und fährt mit den Worten aus einem Aufruf des Ökumenischen Rates der Kirchen nach einem früheren Anschlag fort: «Angesichts dieser Brutalität muss die menschliche Familie, müssen alle glaubenden Menschen, die guten Willens sind, gemeinsam dafür einstehen, sich wieder zu respektieren und füreinander zu sorgen, einander zu beschützen, und solche Gewalt zu verhindern.»


Für das Land beten
Der methodistische Bischof Sabam Lumbantobing aus Jakarta forderte auf, weiterhin für sein Land zu beten. Indonesien hat zwei methodistische Konferenzen in Java und Nord-Sumatra mit ingesamt rund 120'000 Mitgliedern. Die methodistische Kirche in Indonesien entstand im 19. Jahrhundert aus der Missionsarbeit us-amerikanischer Methodist/innen in Singapur. Sie besteht zu 70 Prozent aus Batak und zu 20 Prozent aus Chinesen. Die restlichen zehn Prozent setzen sich aus Personen anderer ethnischer Gruppen zusammen. Beim aktuellen Anschlag waren keine methodistischen Kirchen betroffen.

 

Quellen: Stellungnahme von Thomas Kemper (engl.) / Bericht des Tagesanzeigers


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